[Rezension] Rowan Coleman - Zwanzig Zeilen Liebe



Rowan Coleman

Zwanzig Zeilen Liebe

übersetzt von Marieke Heimburger

Roman

Piper

Paperback 14,99€


Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …

Ich durfte diesen Roman dank der Leserunde auf lovelybooks lesen. Aufmerksam wurde ich vor allem wegen dem Cover des Buches und man hat ja auch schon viel Gutes zum ersten Roman der Autorin gehört.

In Zwanzig Zeilen Liebe verfolgen wir ein Stück der Lebensgeschichten von drei Menschen: Hospitzschwester Stella, eine junge Mukoviszidose-Patientin Hope und Hugh.
Hope belegt eins der Zimmer im Hospitz, wo Stella arbeitet. Sie ist allerdings nicht dort um zu Sterben sondern um wieder vollständig gesund zu werden, nachdem sie dem Tod von der Schüppe gesprungen ist. Hughs Geschichte verbindet sich nur sehr langsam mit dem Rest, doch dies ist definitiv nicht störend!
Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch das Storytelling finde ich sehr interessant. Es ist keine große komplexe Geschichte, sondern viele kleine Geschichten, vor allem die der drei Hauptpersonen, die sich aneinanderreihen. Die Geschichten sind dabei nicht zusammenhanglos und in chronologischer Reihenfolge.
Was anfangs vielleicht etwas zusammenhanglos erscheint, fädelt sich am Ende wunderbar in die Geschichte ein. Uns begegnen immer wieder Abschiedsbriefe, die keinen direkten Zusammenhang zu der Hauptgeschichte haben, aber sie passen dort wunderbar rein und sind Teil dieser kleineren Geschichten in der Geschichte, die den Roman sehr lesenwert und einmalig machen.
Gefühlvolle Momente fehlen natürlich nicht bei einem Roman bei dem der Tod, die Liebe und das Leben eine große Rolle spielen! So fließt beim Lesen dann auch mal die ein oder andere Träne!
Der Roman erzählt Geschichten, die das echte Leben schreibt und dadurch sehr gut nachvollziehbar sind. Auch das Ende fügt sich in diese Philosophie gut ein.


Ich würde den Roman immer wieder lesen und kann ihn ohne schlechtes Gewissen jedem empfehlen der auf gefühlvolle Romane steht!







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