[Rezension] Kohei Horikoshi – My Hero Academia Band 1

Kohei Horikoshi | My Hero Academia Band 1 | Übersetzt von Gandalf Bartholomäus | 192 Seiten | Manga, Action |Taschenbuch 6,99€ |Carlsen Manga
Wie würde eine Welt aussehen, in der 80 Prozent der Bevölkerung Superkräfte besäßen? Helden und Bösewichte würden sich quasi pausenlos bekämpfen. Doch wie und wo könnten die Helden lernen, ihre Fähigkeiten, die sogenannten »Macken« (jp. Kosei) effizienter zu nutzen? Natürlich an der MY HERO ACADEMIA!
Und was ist mit den 20 Prozent der Bevölkerung, die ohne Superkräfte in diese Welt geboren wurden?
Der Schüler Izuku Midoriya möchte nichts sehnlicher als Superheld zu sein, aber in ihm steckt nicht ein Quäntchen einer Superhelden-Macke! Und ohne Macken hat er null Chance jemals auch nur einen Fuß in die U.A. High School für Superhelden zu setzen. Izukus Leben scheint völlig sinnlos – bis… bis er eines Tages All Might, den Superhelden aller Superhelden tifft! Diese Begegnung könnte den Wendepunkt seines Leben einläuten… (Quelle: Carlsen)

Normalerweise entscheide ich erst nach drei Bänden, ob ich einen Manga weiterlese oder nicht, da der erste Band ja meist nicht mehr ist als ein Prolog oder erstes Kapitel eines Romans. Der Einstieg in diese Mangawelt fiel mir ziemlich leicht. Die Zusammenfassung des Inhalts oben, beschreibt ziemlich gut, was wir in Bildern und durch das Begleiten des Schülers Izuku erfahren. Eine Welt in der (fast) alle Superhelden sind, ist schon ziemlich spannend. Aber natürlich gibt's da dann auch Bösewichte und Helden, die gar nicht so heldenhaft sind sondern eher nach Ruhm und Anerkennung streben und anderen das Leben schwer machen. Vor allem Izuku kriegt einiges von seinem Mitschüler Katsuki ab, da er den Traum hat auf die Yuuei, die Eliteschule für Superhelden, zu gehen, aber keine Macke hat. Aber was wäre so ein Manga, wenn es Izuku nicht irgendwie gelingt doch an diese Schule kommen und die Möglichkeit zu haben ein echter Superheld zu werden. Die Story verläuft auch ziemlich stringend, wie es für Superheldengeschichten ziemlich typisch ist.

Den Zeichnstil finde ich auch sehr ansprechend und detailreich. Die Charaktere wirken ausgereift und man erkennt die Mühe des Zeichners. Zwischen den einzelnen Kapiteln werden die Hauptcharaktere kurz vorgestellt, mit ihren Macken und Besonderheiten. 

Ich finde, dass der erste Band von My Hero Academia ein gelungener Einstieg ist und Lust auf mehr macht. Ich bin durchaus positiv überrascht, da ich eigentlich nicht zu solchen Geschichten greife, durch die Blogtour erhielt ich dann aber die Möglichkeit mal über meinen Tellerrand zu gucken. Trotzdem gibt es natürlich typische Elemente, ob der Handlungverlauf also auch vorhersehbar wird oder nicht, bleibt aber abzuwarten.

Kennt ihr den Manga oder habt den Anime gesehen? Ist der Verlauf vorhersehbar oder docht nicht? 




Kommentare:

  1. *trommelwirbel*
    Tadaaaaa, da bin ich :D

    So und nun nochmal alles von vorn:

    Ich hab den Manga letztens bei den Bohnen (Rocketbeans) gesehn und davor halt schon beim Verlag. Der Inhalt reizt mich schon sehr, aber der Zeichenstil... mit dem komm ich so gar nicht klar und wenn der nicht funzt, brauch ich den ganzen Manga nicht in die Hand nehmen :/
    Ist wie bei nem Buch, wo man mit dem Schreibstil nicht klar kommt *grummel*

    zu deiner Entscheidungsfreude:
    Ich fälle nach 2 Bänden eine Entscheidung. Denn bis dahin kennst du die wichtigsten Charaktere und bis schon mittem im Inhalt drin - solltest du zumindest :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Yaaay!
      Ja, der Zeichenstil ist schon ausschlaggebend. Werde mal gucken, ob ich mir Band 2 und 3 zulege/anfrage und dann sehen, ob mich das Konzept komplett überzeugt. Interessant, dass du nach 2 Bänden weißt, obs passt oder nicht. =) (Wie ist das bei Büchern? Wie viele Kapitel du ca. bis du entscheidest, dass es weitergeht?)

      Löschen