[Blogtour] Leben auf dem Meer

[Blogtour] Leben auf dem Meer

3. August 2016 0 Von Vanessa
Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen zur Blogtour zum neuen Buch von Lucy Clarke Das Haus, das in den Wellen verschwand, welches im Piper Verlag erschienen ist.
Nachdem wir nun schon die 20 wichtigsten Begriffe des Segelns kennen, ‚The Blue‘ geentert haben, wissen, wie wir uns am besten auf eine Weltreise vorbereiten und wie das Leben als Aussteiger aussehen kann, kommen wir nun zur Unterkunft!
Der Titel  Das Haus, das in den Wellen verschwand gibt uns schonmal einen Hinweis. Auch wenn unsere Protagonisten nicht in einem richtigen Haus wohnen, sondern auf einer Segelyacht, die über den Pazifik schippert, suchen wir „Häuser, die in Wellen verschwinden können“.

Nämlich Hausboote! Und wer schonmal in unserem wunderschönen Nachbarland den Niederlanden war und Amsterdam besucht hat, dem werden die teils kuriosen ’schwimmenden Häuser‘ aufgefallen sein.

Das Hausboot (nl. woonboot) ist in den Niederlanden eine begehrte Wohnungsalternative, den es herrscht Wohnungsmangel auf dem Land. Allein in Amsterdam ankern um die 2500 Hausboote und insgesamt gibt es rund 10 000 legale Hausboot-Stellplätze in den Niederlanden.

Die ursprünglichste Form des Hausboots bilden die  ausgediehnten Binnenschiffe, welche wohnungstauglich gemacht wurde. In den amsterdammer Grachten sieht man diese Form immer noch ziemlich häufig.

Tipp: Wer einmal sehen möchte, wie man in dieser Hausbootform gelebet hat, dem empfehle ich ein Besuch des Houseboat Museum in Amsterdam. 

Aber auch „wirkliche“ Häuser (nl. waterwoningen) auf dem Wasser sieht man hier zu Hauf. Diese Hausboote sind dann auch wirklich nicht mehr seetauglich und nur dafür konstruiert an einer bestimmten Stelle zu ankern, was Vorteile, aber auch Nachteile bringt, vorallem bei der regelmäßigen Wartung. Die ausgediehnten und umfunktionierten Schiffe, können immer noch gut übers Wasser gezogen werden, die ’schwimmenden Häuser‘ nicht. Vorteil dieser Variante ist dabei, dass man völlige Narrenfreiheit – je nach Bauamt – hat, was die Gestaltung angeht. So gibt es auch Schwimmhäuser, die über mehrere Stockwerke verfügen und allen Komfort einer regulären Wohnung bieten. Wenn man Google mal nach „waterwoningen“ sucht, findet man echt schräge und krasse Dinge. Es gibt tatsächlich gemauerte Schwimmhäuser, aber auch welche die komplette Glasfronten haben.

Zu Beachten bei dieser Art des Wohnen ist, dass die Hausboote regelmäßig gewartet werden müssen, denn wo Wasser auf Holz und andere Materialien trifft, kann es rotten. Auch ist eine Seekrankheit nicht ausgeschlossen, denn bei starkem Wind schwankts. Außerdem können im Winter die Wasserleitungen, die vom Festland kommen, einfrieren,  und mit Spinnen im Haus und neugierigen Passanten, die ins Haus gucken, muss man leben können!
Aber dafür hat man das ganze Jahr über ein gewisses Urlaubsfeeling, kann den Sonnenaufgang im Freien mit einem Kaffee begrüßen und abends vom Schlafzimmer den Sonnenuntergang mit direkten Blick aufs Wasser genießen!
 

Blogtourfahrplan

03.08 Leben auf dem Meer


Könntet ihr euch vorstellen auf einem (Haus-)Boot zu leben? Warum ja? Warum nein?Ich möchte auf jeden Fall mal in den Genuss kommen auf einem Hausboot Urlaub zu machen. *.*