[Erlebtes] Als Literaturblogger auf dem Barcamp.Ruhr11

[Erlebtes] Als Literaturblogger auf dem Barcamp.Ruhr11

25. März 2018 0 Von Vanessa

ich habe ja schon wieder gefühlt ewig nichts mehr gebloggt… *shame on me*
Jetzt melde ich mich aber mal zurück, den nach der Leipziger Buchmesse letzte Woche habe ich mich Freitag spontan entschlossen aufs Barcamp.Ruhr zu gehen. Wer mir schon länger auf Twitter folgt, weiß, dass ich seit 2016 beim Litcamp in Heidelberg dabei bin bzw. bisher nur auf Litcamps, die ja nun mal themenspezifischer sind, war.
Also: Wie ist dann so ein „normales“ Barcamp im Vergleich zu einem Literatur(bar)camp? Und bringt mir das was als Literaturmensch?


Das Barcamp.Ruhr findet in Essen im Unperfekthaus statt. Eine super coole Location mit tollem Essen! Das Wochenendticket kostete 20€ und beinhalte eben eine Getränke- und Buffetflat im UPH und vielleicht loht es sich schon allein deswegen? 🤔

Am Samstag fanden sich erstmal alle im „Hauptraum“ ein und die Vorstellungsrunde – mit drei Hashtags, und anschließender Sessionplanung begann. Soweit zu den Gemeinsamkeiten zwischen Barcamp und Litcamp.
Der Hauptunterschied ist einfach, dass bei einem „nur“ Barcamp alles an Sessions angeboten werden kann, was man sich nur denken kann und die Barcamper noch vielfältigere Hintergründe habe – auf einem Litcamp tummeln sich dann ja doch eher selten Menschen, die nichts mit Literatur am Hut haben…
So gab es Sessions zu Wie fahre ich günstig Bahn, Lost Places, Sketchnotes oder abends auch Werwolf oder ein One-Shot-DnD-Abenteuer. Ein paar der an diesem Wochenende angebotenen Session kann ich mir auch durchaus auf einem Litcamp vorstellen und theoretisch kann man ja auch auf einem Litcamp Sessions vorschlagen, die sich nicht irgendwie um Literatur drehen – Barcamp ist ja eben das, was man daraus macht!
Der andere große Unterschied sind garantiert die Sponsoren. Für nicht thematisch spezifische Barcamps ist man vermutlich etwas uneingeschränkter als für Themenspezifische.

Bringt mir als „Literaturmensch“ ein „normales“ Barcamp etwas?

Auf jeden Fall! Man interessiert sich ja selten nur für einen Themenbereich bzw. auch am Thema Literaturblog hängen andere Themen dran, die auf Litcamps vielleicht weniger auftauchen. Neue Kontakte in Bereichen außerhalb der engen Filterblase können auch nie schaden oder grundsätzlich seinen Horizont zu erweitern! Und wenn man ein Barcamp in seiner näheren Umgebung findet, lernt man auch automatisch Menschen aus der eigenen Stadt/Region kennen, die man sonst vermutlich nicht treffen würde.

Fazit

Ich bin auf jeden Fall auch nächstes Jahr auf dem Barcamp.Ruhr dabei – und das nicht nur wegen der Getränke- und Essensflat. 😉

 

 

Danke an die Sponsoren des Barcamp.Ruhr11:
(Werbung durch Verlinkung)
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