Kategorie: Fantasy

[Rezension] Jonathan Stroud – Lockwood & Co. – Das Flammende Phantom

Jonathan Stroud | Lockwood & Co. – Das Flammende Phantom | Gelesen von Anna Thalbach | 753 Minuten | Fantasy, ungekürzte Lesung  |mp3-CD 19,99€ |cbj audio
Ihr erinnert euch noch an meine Rezension zum dritten Teil von Lockwood & Co.? Und dass ich etwas enttäuscht war? Ob das bei Teil vier auch der Fall ist oder nicht erfahrt ihr heute.

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Von Vanessa 19. Januar 2017 2

[Rezension] Katherine Addison – Der Winterkaiser

Fischer Tor, Fantasy, Winter, Petra Huber
Katherine Addison | Der Winterkaiser | Übersetzt von Petra Huber | 544 Seiten | Fantasy  |Paperback 15,99€ |Fischer Tor
Es ist Winter und kalt, also die perfekte Jahreszeit zum Lesen und heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, was auch noch perfekt in diese Jahreszeit passt.
Maias Vater, der Elfenkaiser, und seine drei ältern Halbbrüder kommen bei einem Unfall ums Leben und plötzlich wird er, der ungeliebte und verbannte Sohn, der neue Kaiser. Da er zudem noch halb Elf und halb Kobold ist, ist nicht jeder am Hofe erfreut über diese Wendung.
Der Winterkaiser von Katherine Addison ist ein etwas untypischer High-FantasyRoman, denn es gibt keine große epische Schlacht. Trotzdem – oder gerade deswegen? – konnte der Roman mich nicht zuletzt durch den Schreib– und Erzählstil der Autorin fesseln. Man verfolgt beim Lesen Maia auf seinem Weg, durch die Höhen und Tiefen des Kaiserseins‚ und lernt mit ihm zusammen, wie das eigentlich funktionert. Ich fand es sehr spannend, dass der Leser nur genauso viel weiß, wie der Protagonist ohne, dass es aus der Ich-Perspektive geschrieben werden musste. Und auch wenn die Geschichte nicht in einer großen Schlacht endet, gibt es einige Spannungsmomente die für den nötigen Ausgleich sorgen. 
Am besten lässt sich dieser Roman wohl als fantastischer Entwicklungsroman beschreiben und ist auch etwas für Einsteiger in die Welt der fantastischen Romane. Aber auch Fantasyliebhaber werden ihn mögen, wenn man sich darauf einlässt, dass er etwas anders ist als üblich.
Für mich ein neuer

Vielen Danke an Fischer Tor für das Rezensionsexemplar!
Von Vanessa 18. Dezember 2016 2

[Rezension] Björn Springorum – Der Ruf des Henkers (mit Zusatzinfos von der LBM16)

Buch auf Mauer, Fantasy, Jugendbuch, Thienemann-Esslinger, Björn Springorum, Der Ruf des Henkers,
Björn Springorum|Der Ruf des Henkers | 352 Seiten | historische Fantasy, YA | Hardcover 14,99€ | Erschienen am 15.02.2016 | Thienemann
Auf der Leipziger Buchmesse durfte ich Björn Springorum bei einem Meet & Greet kennenlernen und im Zuge dessen habe ich auch vorab das Buch bekommen. Das Meet & Greet fand am Messefreitag statt und war eins meiner Highlight. Ich habe Patty von Das Bücherchamäleon mitgenommen und zusammen mit vier anderen Bloggerinnen haben wir es uns am Thienemann-Esslinger Stand gemütlich gemacht. Zuerst las Björn Springorum den Prolog aus seinem Roman und anschließend versorgte er uns mit ein paar Hintergrundinformationen zum Buch, zu seinem neuen Buchprojekt und es war einfach ein sehr nettes Gespräch bis die Messeglocken klingelten. (Mehr davon am Schluss)
Wir befinden uns in der Mitte des 19. Jahrhunters in England. Der berühmt berüchtigte Henker William Calcraft zieht von Dorf zu Dorf um die Todesstrafe am Galgen zu vollziehen. Schon allein sein Name verbreitet Respekt, aber auch – oder vor allem – Angst und Schrecken. Als er eines Tages ein Mädchen verschont auf Wunsch des verliebten Pastorensohns Richard Winters, wird dieser zu Calcrafts Lehrling und zieht fortan mit ihm von Stadt zu Stadt bzw. Dorf zu Dorf. Richard lernt schnell, hat aber mit seinem strengen Meister ab und an seine Probleme, auch weil dieser ein dunkles Geheimnis vor ihm verbirgt. Als Calcraft seinen Lehrling schließlich doch in dieses einweiht, nimmt die Ausbildung eine ganz andere Richtung ein und mehr als ein Leben steht auf dem Spiel.
Als ich das Buch aus der Post holte und das Päckchen öffnete, bewunderte ich natürlich erst einmal das tolle Cover, welches Maximilian Meinzold gestaltete. Auch im Inneren ist das Buch schön gestaltet. Der Torbogen vom Cover begegnet einem auch immer wieder beim Lesen und es gibt auch mindestens einen Brief, der grafisch herausgehoben wird. Ein kleines Manko gibt es allerdings, denn der Henker eine Axt in der Hand, was optisch zwar schöner aussieht – als Nase des Totenkopfes – aber keinen inhaltlichen Bezug hat. Calcraft hängt die zum Tode Verurteilten nämlich. Dies passiert zu dieser Zeit üblicherweise mit einem Seil, doch favorisiert Calcraft es auch noch aus einem ganz anderen Grund. Was genau verrate ich aber nicht, denn es hat nämlich etwas mit seinem Geheimnis zu tun. Björn Springorum hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die Geschichte hatte ein gutes Tempo, genug Spannungs- und Gruselmomente. Ab und an wird es dann auch ziemlich düster, was durch nächtliches Lesen noch verstärkt wird.
Fantasy, Jugendbuch, Meet and Greet, Zusatzinfos, Rezension

„Und dann geschah es. Ich hielt inne. Was war das gewesen? […] »Richard.« Ich zuckte zusammen. Was war das gewesen? […]Dann sah ich es. Obwohl ich am liebsten davongelaufen wäre, bewegte ich mich wie von selbst auf die kleine Holzbude zu. Sie stand etwas abseits der Menge, an der Mauer vor einer Kirche, […]. »Er wird dich opfern.« Wieder diese geisterhafte Stimme.“ (S. 119-120)

Der Roman wird aus der Sicht von drei Charakteren aus der Ich-Perspektive erzählt. Die längsten Kapitel hat Richard Winters, Calcrafts Lehrling. William Calcraft erzählt seine Sicht der Dinge in kürzeren Kapiteln und dann gibt es noch nach dem ersten Drittel des Buches Tagebucheinträge von Rose. Sie und ihr Onkel Benjamin sind Juden und betreiben ein Gasthof in dem Richard und Calcraft in London absteigen. Alle Charaktere habe ich beim Lesen liebgewonnen und auch die Ängste und Zwiespälte von Richard und Calcraft konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn ich mir bei Calcrafts Überlegungen oft dachte „sags dem Jungen doch einfach!“.^^ Die Dynamik zwischen den Charakteren ist stimmig und die Entwicklung dieser nachvollziehbar und logisch. Springorum hat sehr interessante historische Orte für seinen Roman gewählt und auch die Mischung zwischen diesen historischen Elementen und Fakten mit magischen Fabelwesen funktioniert erstaunlich gut.
Der Roman hat mich gefesselt und in den Bann gezogen, diese Art der Mischung aus Fantasy, Historie und Jugendbuch habe ich so zum ersten Mal gelesen. Allein das macht Der Ruf des Henkers lesens- und empfehlenswert. Die Charaktere sind gut durchdacht und authentisch. Auch die Geschichte entwickelt sich natürlich und ist in sich schlüssig. Trotzdem war für mich Calcrafts Geheimnis nicht sehr überraschend, wobei es auch angedeutet wird, genauso wie der ‚Entgegner‘.
weitere Rezensionen zum Buch bei

Zusatzinfos zum Roman von Björn Springorum

© Stefan Heilemann

– in London haben Henker in dieser Zeit keine Kappe mehr
– das Gefängnis aus dem Roman gibt es nicht
– Springorum hatte während der Arbeit an Der Ruf des Henkers einen Alptraum wo er einen Strick um den Hals hatte
– die Recherchezeit war 3-4 Monate intensiv mit einer Reise nach London/England
– die Perspektive war erst eine andere, für Springorum war es der erste Roman in der Ich-Perspektive
– er hat seiner Lektorin viel zu verdanken, ohne sie wäre der stilistische Unterschied zwischen Calcraft und Richard nicht so groß
– die Idee zum Roman hatte er, als er ein Interview mit einem Bandmitglied einer Band führte, dessen Vorfahre William Calcraft ist
– Springorum hat Angst vor Spinnen, deswegen kommt dies auch in seinen Büchern vor, es ist eine Art Verarbeitungen mittlerweile aber auch sowas wie ein ‚Running Gag‘

Von Vanessa 9. Oktober 2016 2

[Rezension] Jonathan Stroud – Lockwood & Co – Der Wispernde Schädel

Schon seit mehr als  50 Jahren wird England von einer Geisterepidemie heimgesucht. Keiner weiß, wie oder warum. Die Bewohner London verbarrikadieren sich deshalb, denn nur Kinder und Jugendliche können die Geister sehen und sich so vor der Geistersieche schützen. Die besonders talentierten von diesen arbeiten bei Agenturen, um dem Problem Herr zu werden.

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Von Vanessa 14. Januar 2016 0